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Keine Angst vor Feedback

Aktualisiert: 30. Dez. 2025

Hast du Angst vor Feedback? Das kann ich verstehen.


«Das hast du super gemacht.»

«Ich finde nicht gut, wenn du …»

«Du solltest schon ein bisschen mehr …»

«Du hast 7 von 10 Punkten erreicht.»


Feedback kann je nachdem Kontext fast alles sein: Ein «Danke!», eine Rüge, die Beurteilung einer Masterarbeit, eine Lobeshymne oder ein ausführlicher Bericht mit Messwerten. 


Ich behaupte: Hinter jeder Variante von Feedback stehen eigentlich wertvolle Inhalte. Nur: Je nach dem, wie wir das Feedback geben, können die wertvollen Inhalte gesehen werden – oder eben nicht.



Wann die wertvollen Inhalte gesehen werden können:

✅ Wenn klar ist, worüber das Feedback eine Aussage macht.

✅ Wenn klar ist, was das Ziel des Feedbacks ist.

✅ Wenn klar ist, auf welche Fakten sich das Feedback bezieht.

✅ Wenn klar ist, welcher Teil des Feedbacks sich auf reine Fakten bezieht und welcher Teil mit den Gefühlen und Bedürfnissen der Feedback-gebenden Person zu tun hat.

✅ Wenn die Rahmenbedingungen passen (Wo? Wann? Mit wem? Wie lange?).



Wann es schwierig wird:

❌ Wenn Fakten, Urteile, Gefühle und Bedürfnisse vermischt werden.

❌ Wenn es nicht klar ist, auf welche Fakten sich jemand bezieht.

❌ Wenn moralisch abwertende Urteile fallen. 

❌ Wenn das Ziel des Feedbacks nicht klar ist.

❌ Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen (Zeitdruck, Erschöpfung, Störungen, hoch-emotionale Momente, unpassendes Publikum).


Vielleicht denkst du: «Das kann ich mir doch nicht jedes Mal überlegen!»

Bei kritischem Feedback würde ich dir in diesem Fall empfehlen: lass es lieber bleiben. Gut gemeinte Feedbacks ohne passende Voraussetzungen verursachen oft mehr Schaden als Nutzen.


Ich unterstütze Teams dabei, die Feedbackkultur langfristig zu verbessern. Interesse? Schreib mir eine kurze Nachricht, damit wir in Kontakt kommen können.

 
 
 

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