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Verstehen heisst nicht, dass es okay ist
Eine Polizeimeldung trifft ein: Familie XY. Die eine Person sagt: Ich werde geschlagen, ich werde fertiggemacht. Die andere Person – diejenige, die die Gewalt ausgeübt hat – sieht sich oft genauso als Opfer. Beide Geschichten klingen aus der Perspektive der jeweiligen Person klar. Claudia Wyss leitet die Anlaufstelle gegen häusliche Gewalt Aargau (AHG). Sie und ihr Team arbeiten mit beiden Seiten gleichzeitig: mit Menschen, die Gewalt erfahren haben, und mit Menschen, die Gew
27. Juli


Wertschätzung ist mehr als eine Haltung – sie steckt in Strukturen
Folge 6 von «Du führst.» mit Gallus Staubli, Leiter Bildung und Vermittlung im Museum für Kommunikation Bern In vielen Museen stehen ausgerechnet jene Menschen am Rand der Organisation, die das Gesicht der Institution sind: die Vermittlerinnen und Vermittler, die mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Stundenlohn, kleine Pensen, keine Festanstellung. Gallus Staubli wollte das nicht länger hinnehmen – und hat im Museum für Kommunikation in Bern ein anderes Modell aufgebaut. Vom
29. Juni


Drei Minuten Reflexion sparen eine Stunde Ausbügeln
In der fünften Folge von Du führst. spricht David ich mit Juliana Betschart, Ergotherapeutin und Leiterin Therapie an der Sonderschule Schöngrünstrasse des ZKSK, über Reflexion als Führungswerkzeug, Gewaltfreie Kommunikation im Alltag, das Unterbrechen mit Begründung, das Aussprechen von Wertschätzung — und über ihren bevorstehenden Wechsel in die Fachberatung Autismus. Hör rein auf david-rossi.ch/podcast oder direkt in deiner Podcast-App. Eine Anfrage liegt auf dem Tisch. Ei
25. Mai


Warum Argumente oft nicht helfen – und was stattdessen wirkt
Wenn jemand nicht will, anders will oder unzufrieden und deshalb emotional ist, was tun wir da meistens? Wir argumentieren, rechtfertigen, begründen. Hilft es? Meistens nicht. Aber weshalb? Weil: Wenn etwas bei uns starke unangenehme Gefühle auslöst und wir es ansprechen, dann möchten wir zuerst gehört werden. Wir brauchen Empathie - z.B. jemanden der sagt: «Könnte es sein, dass du frustriert bist, weil du Verlässlichkeit brauchst?» Wenn es das ist, was wir brauchen, werden
1. Mai


Wertschätzung in der Führung – mehr als ein nettes Wort
Wertschätzung wird in Führungskreisen gerne bemüht. Kaum ein Leitbild, das sie nicht erwähnt. Kaum eine Weiterbildung, die das Thema nicht streift. Und trotzdem: In der Praxis bleibt Wertschätzung oft vage, austauschbar, wirkungslos. Was bedeutet Wertschätzung konkret – im Alltag einer Führungsperson, in einem Betrieb, in dem Menschen mit anderen Menschen arbeiten? Und wie gelingt es, nicht nur darüber zu reden, sondern sie tatsächlich zu leben? Wertschätzung fängt vor dem er
27. März


Wie Co-Leitung gelingen kann und was Veränderungsprozesse erfolgreich macht
Immer mehr soziale Institutionen entscheiden sich dafür, ihre Geschäftsleitung als Co-Leitung zu organisieren. Gleichzeitig stehen viele dieser Einrichtungen vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Strategieentwicklung, neue Auftragsverhältnisse mit der öffentlichen Hand. In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach, was geteilte Führung in der Praxis stark macht – und was es braucht, damit Veränderungsprozesse in Institutionen tatsächlich gelingen. Co-Leitung: Mehr a
26. Feb.


Was positives Feedback wirklich wertvoll macht
Wann hat dich das letzte Mal ein Kompliment wirklich berührt? Am Ende jedes Kurses und der meisten Coachings erhalte ich Feedback. In den allermeisten Fällen ist das Feedback sehr positiv und ich freue mich darüber. Und gleichzeitig merke ich, dass es mich häufig nicht sehr berührt. Dies zum Beispiel, wenn jemand sagt, dass die Rhythmisierung im Kurs gut war, dass er/sie viel gelernt hat oder jemand die Ausgewogenheit von Theorie und Übungen geschätzt hat. Foto von raf vit Es
21. Jan.


Keine Angst vor Feedback
Hast du Angst vor Feedback? Das kann ich verstehen. «Das hast du super gemacht.» «Ich finde nicht gut, wenn du …» «Du solltest schon ein bisschen mehr …» «Du hast 7 von 10 Punkten erreicht.» Feedback kann je nachdem Kontext fast alles sein: Ein «Danke!», eine Rüge, die Beurteilung einer Masterarbeit, eine Lobeshymne oder ein ausführlicher Bericht mit Messwerten. Ich behaupte: Hinter jeder Variante von Feedback stehen eigentlich wertvolle Inhalte. Nur: Je nach dem, wie wir da
15. Dez. 2025


Alle wollen eine bessere Feedbackkultur
Alle sagen: « Wir sollten einander mehr Feedback geben, vor allem positives! » Wenn ich Teams frage, was sie sich bezüglich Feedbackkultur wünschen, sind sie sich einig: Alle wünschen sich mehr positives Feedback. Alle möchten, dass kritisches Feedback direkt, ehrlich, wertschätzend und zeitnah angebracht wird. Wenn alle dasselbe wünschen, weshalb machen sie es dann nicht? Dafür gibt es verschiedene Gründe: Tendenziell verhalten wir uns so, wie wir es von unseren Eltern gel
1. Dez. 2025
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